Die Palliativmedizin

Ziel der Palliativmedizin ist die Versorgung von Menschen mit einer nicht heilbaren, lebenslimitierenden oder lebensbedrohenden Erkrankung und mit dem Ziel einer Vorbeugung und Linderung von Leiden.

Oftmals wird der englischsprachige Begriff „Palliative Care“ verwendet, der unterstreicht, dass in der Versorgung schwer kranker Menschen nicht nur die Medizin, sondern vielmehr die Zusammenarbeit mehrerer Disziplinen (Pflege, Therapeuten etv) in einem Team notwendig ist. Wichtige Erklärungen zur Definition der Palliativmedizin finden sich hier auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Bausteine der Palliativversorgung schwer kranker Menschen sind zum einen die Behandlung von Symptomen einer Erkrankung. Aber nicht weniger wichtig sind die Begleitung und Unterstützung des Patienten und der Angehörigen im Krankheitsverlauf, bei Entscheidungen zu medizinischen Maßnahmen, die offene Kommunikation und Koordinierung der Versorgung.

Wichtig zu wissen ist, dass die Palliative Versorgung nicht erst am Lebensende einsetzt. Vielmehr sollte sie bereits früher im Krankheitsverlauf hinzugezogen werden. Gerade bei chronischen neurologischen Erkrankungen ist dies oft nicht der Fall.

Für Fachärzte ist es möglich, durch eine umfangreiche Weiterbildung und Ablegen einer Prüfung durch die jeweilige Landesärztekammer die Zusatzbezeichung Palliativmedizin zu erlangen.

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